Sonntag, 25. April 2004
Das tat gut nach einer mühsamen Woche
Eine unzufriedene Woche mit aufgeschobenen Telefonaten, nur notdürftig vorbereiteten Stunden, wieder ausbrechendem Klassennerv, oft lähmenden Rückenschmerzen, aber auch mit viel Frühlingsduft liegt fast hinter mir. Heute tat es äußerst gut, nachmittags beim Bau eines Geheges für Willi (ein sehr schnuckeliges Kaninchen) zu helfen und bis eben in Sauna gewesen zu sein. Zwischen den Saunagängen insgesamt 1100 m geschwommen (und ohne Probleme, trotz langer Schwimmabstinenz) und im Solebad vom Massagestrahl durchwalken lassen.
Irgendwie muss ich das mit dem Schwimmen mal richtig installieren ;-)

Und der Rücken fühlt sich gut an...

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Mittwoch, 21. April 2004
Leben - überall
Ach, was ist das schön: Sitze auf meinem Balkon (in warmer Jacke), blicke auf das frische Grün der großen Linde vor dem Haus, höre die letzten Strophen der Amseln, beobachte die ums Haus jagenden Fledermäuse und atmen den süßen Blütenduft ein...

Frühling!

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Dienstag, 20. April 2004
No cleaning
könnte ich sagen in Anlehnung an Churchills "No Sports!". Beim samstäglichen Treppefegen war mal wieder irgendeine Bewegung zu viel, jedenfalls streikte mein Rücken seit langem mal wieder. Diesmal bereitete allerdings nicht das Bücken Problem (beim letzten Mal konnte ich mir meine Schühe nicht zubinden ;-) sondern das Stehen und Gehen. Aber so konnte ich wenigstens Rad fahren...
Und ich ließ mich am Wochenende nicht von zwei schönen Aktivitäten abhalten.

Nachdem ich gestern wie eine Ente durch die Schule watschelte, ging es heute schon besser.

Achja, sagte ich schon, dass ich den Frühling liebe?



Und immer wieder der Abendblick aus meiner Wohnung...

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Samstag, 17. April 2004
Hach, es geht echt los
mit dem Frühling. Die Luft wird wärmer, das Licht länger, der Duft süßer, die Lust größer, draußen zu sein, am Besten gar nicht mehr rein zu müssen...

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Montag, 12. April 2004
Stille Kühle im Blütenmeer
Ein kurzer Blick auf die beeindruckende Frankfurter Skyline musste am Samstag genügen, denn wir fuhren gleich weiter Richtung Bensheim um in den Odenwald zu wandern. Während die Weinberge noch kahl waren bzw nur die Wildkräuter blühend auf Egge oder Giftspritze warteten, strotzen vor allem die Kirschbäume in voller Blüte - in Verbindung mit dem satten frischen Grün ein herzerwärmender Anblick:



Erwärmung war auch bitter nötig, waren wir doch nur relativ dürr bekleidet, schließlich mussten wir Klamotten für zwei Tage auf dem Rücken tragen. So war es ein lustiges Wechselspiel zwischen fast Frieren im Wind und Schwitzen beim Aufstieg in der kurz mal durchbrechenden Sonne.

Wechselhaft war auch die Landschaft: Wiesen, Hecken, Obstbäume, Wald, zwischendurch mal eine Siedlung, dazu Hügel oder Berge, sodas wir auch auf ordentliche Höhenmeter kamen.

Gegen halb sieben erreichten wir nach ca. 23 Kilometern das schnuckelige Lindenfels. Leider war das Licht nun gar nicht zum Fotografieren geeignet. Ein entspannender Abend mit Wiener Schnitzel, Wein und Geplausche ließen die Schulterschmerzen vergessen.

Der Sonntag brachte noch mehr Kühle, die wir mit Höhenmetern bekämpften. Passend zum Tage hoppelte uns ein echter Feldhase über den Weg:



Über Felsenberg mit beeindruckendem Felsenmeer, das magisch zum Klettern animierte und mich schließlich zum Aufstechen einer Blase brachte, und Melibocus mit herrlichem - wenn auch sehr dunstigem - Blick Richtung Rhein und Biblis erreichten wird das malerische Zwingenberg und dort den Bahnhof.

Knapp 50 Kilometer Wandern mit etlichen Höhenmetern machten uns schon ein wenig stolz. Und mich bringt es zur Überzeugung, dass ich das in diesem Sommer noch mal machen muss...

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